Vom Höllenbach zum Rohder Bach

Am Rand des Naturschutzgebiets Hohenstein - nah am Landkreis Schaumburg bei Auetal - liegt der Quellbereich des Höllenbachs. Zuerst ist der Waldboden feucht, aber schon wenige 100Meter weiter sammelt sich das Wasser zu einem mäandernden Bach.

Weitere Bachläufe füllen den Mühlenteich. 


Die Höllenmühle wurde um 1760 am Höllenbach mit einem oberschlächtigen Wasserrad gebaut. Oberschlächtige Räder haben in der Regel eine niedrigere Drehgeschwindigkeit als unterschlächtige Räder,  aber einen etwa doppelt so großen Wirkungsgrad. Als Wassermühle war sie bis 1922 in Betrieb. 1929 wurde die Mühle durch eine Pension ersetzt.  

Zur Historie der Höllenmühle

15 Meter stürzt das Wasser des Langenfelder Wasserfalls hinunter in das Höllental. Es ist eine natürliche Felsbarriere, die hier einen beeindruckenden Talschluss und damit auch den höchsten natürlichen Wasserfall Niedersachsens bildet.


Hier im Tal muss der kleine Bachlauf bei Dauerregen enorme Wassermengen aufnehmen.

Die Oberkannte des Bachufers lässt erahnen, wie hoch hier gelegentlich der Wasserstand ist.


In der Schlucht am Iberg entspringt der Iborn
In der Schlucht am Iberg entspringt der Iborn
Im Schneegrund fließt der Iborn in den Höllenbach
Im Schneegrund fließt der Iborn in den Höllenbach

In Rohdental wird teilweise der Höllenbach gestaut und der Wasserzulauf zur Wassermühle geregelt. 

Mittelschlächtige Wasserräder werden etwa auf Nabenhöhe beaufschlagt („vom Wasser getroffen“) und nutzen Strömung und Gewicht des Wassers, hier zur Stromerzeugung.

 

In einer Urkunde von 1160 ist eine Mühle "Roden" erwähnt. Papiermeister schätzten diese Mühle, es wurde handgeschöpftes Büttenpapier mit eigenem Wasserzeichen hergestellt. 

 

Mitten im Dorf Rohden wird der Höllenbach zum Rohder Bach


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