Wertvoller Waldboden

Die Buche (Rotbuche) ist der ideale Baum für diesen Standort.
Die Buche (Rotbuche) ist der ideale Baum für diesen Standort.

"verunreinigt" den Gesteinsabbau

Waldböden sind mehr als der Ort, an dem der Wald wächst. Sie sind über Jahrhunderte entstanden und erfüllen wichtige Funktionen im Kreislaufsystem der Natur. Sie speichern Wasser und Kohlenstoff, binden Nährstoffe und sind der Lebensraum für Milliarden von Bodenlebewesen. Waldböden wirken als natürliche Filter und Puffer für schädliche Stoffe und stellen so bestes Trinkwasser bereit.


Die Buche hat ein Herzwurzelsystem

Die Buche verankert und versorgt sich mit einer Kombination verschiedener Wurzelarten. Die junge Buche bildet zunächst kräftige Wurzeln, die fast senkrecht unterm Stamm in die Tiefe gehen. Sie geben dem Baum stabilen Halt, dass ihn kein Sturm umwehen kann. Zugleich bekommt er Zugang zu Nährstoffen und Wasser aus tieferen Schichten.  

Sind diese tiefen Wurzeln angelegt, treiben seitlich viele Flachwurzeln aus und durchziehen weiträumig die obere Erdschicht. Sie stabilisieren den Stand des Baumes zusätzlich und greifen auf Oberflächenwasser und darin gelöste Nährstoffe zu. 

Seitliche Wurzeln können Probleme bereiten

Die Flachwurzeln der Buche bilden sich in etwa 0,5 bis 0,7 m Tiefe. Sie befinden sich nicht unmittelbar in Stammnähe, sondern breiten sich großflächig aus, vergleichbar mit der Baumkrone. Da auch sie überaus kräftig werden können, bahnen sie sich unermüdlich ihren Weg. 

Grafik LBEG, Landesamt für Bergbau, Energie, Geologie
Grafik LBEG, Landesamt für Bergbau, Energie, Geologie

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Brigitte Klein

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