Wie im niedersächsischen Wesergebirge - so auch im Süntel - reihen sich aktive und stillgelegte Steinbrüche aneinander. Beim Betrachten von Satellitenfotos sind diese "Wunden" zu erkennen. Halbe Berge sind eingezäunt, wahrscheinlich für immer. Zur Absicherung wird Schotter über den Hang geschoben, man rutscht ab. Kammwege gehen verloren. In West-Ost-Richtung:
Oberhalb des Blutbachtals und nah des Totenborns, fast 100 Jahre in Betrieb, in den letzten 7 Jahren wird mit einer rasanten Geschwindigkeit abgebaut. Kaum zu glauben, dass der Abbau nur für die regionale Versorgung bestimmt ist. Länge ca. 1,6 km
Der ehemalige Steinbruch Haddessen wird auch
"Verladebunker" genannt. Die Fundamente konnten nicht gesprengt werden, weil Standort im Quellgebiet des Haddessener Baches steht: Trinkwasserschutzgebiet (WSG) Schutzzone I, "Süntelwald". Länge ca. 700 m
Außer Betrieb, im Trinkwasserschutzgebiet (WSG) Schutzzone IIIA "Süntelwald". Länge ca. 580 m
Er ruht. Neben dem Fischertal, dem Quellgebiet der Rodenberger Aue.
Am Trinkwasserschutzgebiet Schutzzone III "Evertsquelle". Länge ca. 760 m
Uralter stillgelegter Steinbruch im Quellgebiet der Hamel. Im Trinkwasserschutzgebiet Schutzzone IIIA "Steinbachtal". Länge ca. 400 m, evtl. auch größer