Einblicke in die Endlagersuche

Er muss noch gefunden werden, der Standort für ein Endlager, in dem die hochradioaktiven Abfälle der Bundesrepublik Deutschland dauerhaft sicher gelagert werden. Die wärmeentwickelnden Abfälle müssen in einer Tiefe unterhalb von 300 Metern derart eingelagert werden, dass Sicherheit nach heutiger Bewertung für eine Million Jahre gegeben ist. Doch die Zeit drängt: Noch lagern die Abfälle in Zwischenlagern über der Erde, die über ganz Deutschland verteilt sind. Die Betriebsgenehmigungen einiger Zwischenlager enden zunächst in den 30er Jahren unseres Jahrtausends. Aus: https://www.einblicke.de/standortauswahl/

 

Süntel: "weitgehend bestanden"

Experten haben die möglichen Regionen für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll weiter eingeschränkt. Auch Teile im 

Landkreis Schaumburg werden als Möglichkeit angesehen. Ein Viertel der Fläche Deutschlands kommt als Standort eines Endlagers für hochradioaktiven Atommüll weiter in Frage: So geht es aus den neuen Karten hervor, die die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung veröffentlicht hat.

BGE Endlagersuche Navigator 


Legende

Teilgebiete: vorläufiger Arbeitsstand

Arbeitsstand rvSU 2025

Vorschau für Kategorie C
Kategorie C
Vorschau für Kategorie D
Kategorie D
Vorschau für Prüfschritte 1 und 2 der rvSU noch in Bearbeitung
Prüfschritte 1 und 2 der rvSU noch in Bearbeitung
Vorschau für Prüfschritte 1 und 2 der rvSU weitgehend bestanden
Prüfschritte 1 und 2 der rvSU weitgehend bestanden

Das ungute Gefühl wächst

Und damit macht sich in eben diesen Regionen ein ungutes Gefühl breit, und die Sorge wächst. Die bange Frage: Könnte das Endlager, das Deutschland braucht, um den in Jahrzehnten angesammelten Atommüll im Boden zu vergraben, ausgerechnet zu uns kommen? Hunderte Orte befinden sich in den Regionen in Niedersachsen, die als potenziell geeignet eingestuft worden sind – und es könnten weitere hinzukommen, denn die Erkundungen laufen weiter. Die BGE ist immer noch dabei, für große Teile Niedersachsens die verfügbaren, aber nicht digitalisierten Bodendaten auszuwerten. Derzeit haben Fachleute die grundsätzlich geeigneten Regionen bereits auf nur noch 25 Prozent der Bundesfläche eingegrenzt. Ende 2027 will die BGE konkrete Standortregionen zur weiteren Erkundung vorschlagen.



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