Vom Brennstoff zum Abfall

Bei der Stromerzeugung in Kernkraftwerken entsteht Atommüll. Die hochradioaktiven Abfälle werden in speziellen Behältern verpackt und warten in Zwischenlagern auf ihre endgültige Lagerung in tiefen geologischen Schichten. Ein Blick auf die radioaktiven Prozesse.




Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Grohnde genehmigt

Für den Rückbau des stillgelegten Atomkraftwerks Grohnde wurde vom niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz jetzt die Genehmigung für die Lagerung von radioaktiven Abfällen und Reststoffen in der neu errichteten Transportbereitstellungshalle auf dem Gelände des AKW Grohnde erteilt. Die Baugenehmigung für die Transportbereitstellungshalle war bereits durch den Landkreis Hameln-Pyrmont erteilt worden. Mit der jetzt erteilten Genehmigung ist die Grundlage für die Lagerung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle aus dem Ende 2021 stillgelegten Atomkraftwerk geschaffen worden, an dessen Abbau bereits intensiv gearbeitet wird. Der Rückbau des Atomkraftwerks soll in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre abgeschlossen sein.

Die bei den Rückbaumaßnahmen anfallenden schwach- und mittelradioaktiven Abfälle und Reststoffe können so zunächst auf dem Gelände des AKW in der genehmigten Transportbereitstellungshalle bis zur Übergabe an ein Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle zwischengelagert werden. [2026-04-07]


Castor-Transport - Warum der Atommüll wieder durchs Land rollt

nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht 27.03.2026  WDR Online

Castor, das steht für "Cask for Storage and Transport of Radioactive Material", oder auf Deutsch: Behälter zur Lagerung und zum Transport radioaktiven Materials. 152 dieser Castor-Behälter müssen insgesamt von Jülich nach Ahaus transportiert werden. Denn in Jülich fehlt eigentlich schon seit Jahren eine Genehmigung, den Atommüll weiter zu lagern. Am Dienstag ist das Ganze mit einem Behälter gestartet...


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