Innenwaldklima

Textauszug aus:  „Die Genehmigung zur wesentlichen Änderung der bestehenden Anlage Steinbruch Segelhorst“  im Dezember 2017

6 - Natur und Landschaft

6.5 Die Auswirkungen des Abbauvorhabens auf Flora und Fauna sind im Rahmen eines Biomonitoring zu dokumentieren. Dieses Monitoring ist zum ersten Mal im Jahr 2018 durchzuführen, danach alle 2 Jahre. Details zum Biomonitoring sind mit dem Naturschutzamt abzustimmen.

 

6.6 Im Bereich Totental und Moosköpfe sind diverse Lebermoose und Laubmoose von landesweiter Bedeutung nachgewiesen. 


Darüber hinaus liegen Kartierungen des Grünen Besenmooses (Dicranum viride), FFH-Anhang II-Art, Erfassung durch M. Preußing im Auftrag des NLWKN, Dezember 2011, vor. Diese Art kommt insbesondere in dem Bereich des Totentals vor, welcher an die nordöstliche Ecke des geplanten Gesteinsabbaus angrenzt.


Bei einer Rodung der Waldbestände bis an diesen Grenzbereich heran ist eine erhebliche Veränderung des Kleinklimas, bedingt durch eine verstärkte Durchlüftung des Bestandes, zu befürchten. Dies würde Auswirkungen auf die genannte Flora haben, welche derzeit in ihrer Eingriffserheblichkeit nicht abschätzbar sind.

Zur Feststellung möglicher vorhabenbedingter Veränderungen des Kleinklimas in diesem Bereich ist das Kleinklima gutachterlich zu erfassen. Die Ergebnisse sind zu dokumentieren und dem Naturschutzamt auszuhändigen. Die Untersuchungen müssen mit Beginn des Abbaus in der beantragten Erweiterung starten und bis zur Erreichung des Endabbaustandes fortgeführt werden, wenn vorhaben bedingte kleinklimatische Veränderungen zu erwarten sind.


Spätestens bei Erreichen des in der Karte „Anhang 4/3 „Details zum vorlaufenden Waldrand“ der Unterlage „Angaben zur Umweltverträglichkeit“) dargestellten Abbaufortschrittes (Verbleib eines 50 m breiten Gehölzstreifens) wären ggf. notwendige Gegenmaßnahmen in Form einer Einrichtung von Pufferzonen mit massiven Gehölzunterpflanzungen zu prüfen. Sollten sich zu diesem Abbaustand keine negativen Veränderungen des Kleinklimas zeigen, wäre die Situation des Kleinklimas nach Entfernen dieses 50 m breiten Gehölzstreifens und vor Durchführung der Abraumarbeiten in diesem Bereich zu prüfen.

Ausformung und Größe von Pufferzonenwäre in Abstimmung mit dem Klimagutachter, dem Abbaubetreiber und dem Naturschutzamt festzulegen.



24-06-2026 morgens um 7 Uhr nach einer Gewitternacht,

 Der exakte Sommeranfang war dieses Jahr am 21. Juni 

und schon gibt es amtliche WARNUNG vor HITZE

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Brigitte Klein

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